Sind Sie dafür zuständig, eine Schule für den Sportunterricht auszustatten? Das wirkt einfach, bis man auflistet, wie unterschiedlich die Anforderungen einer ersten Klasse und einer Oberstufe sind. Dazu kommt, dass das verfügbare Budget mit den Ansprüchen an Geräte in Einklang gebracht werden muss, die ein ganzer Jahrgang Woche für Woche benutzt.
Die entscheidenden Kriterien beim Kauf von Schulsportgeräten
Wer Trainingsgeräte für sich selbst kauft, entscheidet nach der gewünschten Intensität und nach den Muskelgruppen, die ihn interessieren. Der Einkauf für eine Schule folgt einer ganz anderen Logik.
Erstens soll sich ein Kind vielseitig entwickeln. Die Ausstattung darf sich deshalb nicht auf das Zubehör einer einzigen Sportart beschränken, sondern muss Laufen, Springen, Werfen, Turnen, Gleichgewicht und Mannschaftsspiel abdecken.
Zweitens haben Kinder ausgesprochen einfallsreiche Vorstellungen davon, wofür ein Gerät da ist, und manche davon sind abenteuerlich. Sicherheit bestimmt daher jede Entscheidung. Aus demselben Grund muss Schulsportmaterial dem Verschleiß weit besser standhalten als Geräte, die eine einzige Person benutzt: Es geht täglich durch Dutzende Hände, oft ohne große Rücksicht.
Sportgeräte für den Außenbereich
Sportunterricht verbindet man instinktiv mit der Halle, tatsächlich findet aber ein großer Teil der Stunden draußen statt. Leichtathletik ist das offensichtliche Beispiel und wird zugunsten von Fußball, Volleyball oder Basketball häufig zu Unrecht zurückgestellt.
Bei der Leichtathletik beginnt man sinnvollerweise beim Laufen. Startblöcke sind das Grundlegendste und werden am häufigsten vergessen. Es folgen Hürden aus Stahl oder Aluminium, möglichst höhenverstellbar, damit ein Satz mehrere Jahrgänge bedient. Staffelhölzer kosten wenig und sind sofort im Einsatz.
Mit dem Laufen ist es nicht getan. Eine Schule, die ihr Programm verbreitern will, sollte sich Hochsprungständer samt Latte ansehen sowie die Ausrüstung für Speer, Kugel oder Hammer, immer abgestimmt auf das Alter der Schüler und auf die Sicherheitsregeln, die Wurfdisziplinen verlangen, einschließlich einer dafür reservierten, freigehaltenen Zone.
Dieselbe Logik gilt für die festen Anlagen auf dem Schulgelände. Outdoor-Fitness für Kinder und Spielplatzgeräte erweitern die nutzbare Fläche und halten die Schüler auch in den Pausen in Bewegung, nicht nur im Unterricht.
Geräte für die Sporthalle
Der Unterricht draußen hängt vom Wetter ab, die Halle wird praktisch das ganze Schuljahr genutzt, in manchen Schulen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften auch in den Ferien. Sie muss entsprechend ausgestattet sein.
Welches Gerät ist am typischsten für eine Schulsporthalle? Die Sprossenwand. Sie wird regelmäßig unterschätzt und erlaubt doch eine enorme Zahl von Übungen: Klettern, Hängen, Fixierung der Füße bei Bauchübungen oder Stütze beim Handstandversuch. Bei der Auswahl zählt die Haltbarkeit: Die Praxis zeigt, dass Sparen an der Sprossenwand ziemlich schnell mit beschädigten Sprossen endet.
Die Halle besteht natürlich nicht nur aus Sprossenwänden. Matten und Turngeräte wiegen ebenso schwer. Matten schützen bei jeder Übung mit Sturzrisiko, dienen aber auch Übungen, die das Abfangen schulen, etwa Rolle vorwärts und rückwärts, und dem Gleichgewicht: Selbst eine Kniebeuge auf der Matte läuft anders ab als auf hartem Boden.
Die Auswahl der Turngeräte ist überschaubar: Kasten, Bock und Sprungbrett. Achten Sie hier auf die Höhenverstellung, damit sich ein Gerät an sehr unterschiedliche Körpergrößen und Leistungsniveaus anpassen lässt, und auf die Standsicherheit, deren Vernachlässigung genau die Zwischenfälle auslöst, die man im Unterricht vermeiden will.
Manche Schulen investieren zusätzlich in Tischtennisplatten, die die Reaktionsschnelligkeit schulen und die allgemeine Kondition mittrainieren. Ein Regal mit Fitnesszubehör vervollständigt die Halle für Zirkel und Aufwärmen.
Geräte für Mannschaftsspiele
Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Floorball füllen einen großen Teil des Stundenplans. Sie verdienen eine eigene Budgetzeile, denn außer Floorball und Handball werden sie drinnen wie draußen gespielt, was meist zwei Sätze statt einem bedeutet.
Neben den Bällen selbst, die sehr intensiver Nutzung standhalten müssen, gehören ein spannbares Volleyballnetz, Tore, Floorballschläger und Basketballkörbe auf die Liste. Der billigste Ball ist an einer Schule eine Scheinersparnis: Die Austauschzyklen werden so kurz, dass sie den anfänglichen Preisvorteil aufzehren.
Geräte passend zum Alter der Schüler
Wer eine Schule ausstattet, muss das Alter der Schüler und damit Unterschiede in Größe und Gewicht berücksichtigen. Manchmal heißt das, mehrere Größen zu kaufen: Bälle und Speere haben je nach Altersgruppe unterschiedliche Längen und Gewichte. In anderen Fällen genügt die Verstellbarkeit, etwa bei Hochsprungständern, Hürden oder Böcken.
Bei den jüngsten Schülern verdienen Weichbodenmatten besondere Aufmerksamkeit: Wie erwähnt übernehmen sie in einem großen Teil der Übungen einer Grundschulklasse die Schutzfunktion.
Häufige Fragen
Was sollte eine Schule mit knappem Budget zuerst anschaffen?
Das, was in jeder Stunde unabhängig von der Sportart gebraucht wird: Matten, Sprossenwände und einen soliden Satz Bälle. Spezielles Wurf- und Sprungmaterial kann in einer zweiten Stufe folgen.
Wie deckt ein Gerätesatz mehrere Jahrgänge ab?
Setzen Sie auf verstellbare Geräte. Höhenverstellbare Hürden, Hochsprungständer, Kästen und Böcke bedienen mit einer Anschaffung eine breite Altersspanne.
Gelten für Schulsportgeräte besondere Sicherheitsanforderungen?
Ja. Sport- und Spielgeräte an einer Schule unterliegen den Sicherheits- und Prüfvorgaben, die im jeweiligen Land gelten. Lassen Sie sich vom Lieferanten vor der Bestellung die für Ihre Anlage einschlägigen Erklärungen und Prüfunterlagen geben.
Unterstützen Sie bei der Planung der gesamten Anlage?
Ja. Senden Sie uns die Maße von Halle und Außenfläche, die Altersgruppen und das Budget, dann erstellen wir gemeinsam die Geräteliste.
So planen Sie Ihr Schulprojekt
Eine Schule auszustatten heißt, Haltbarkeit, Sicherheit, Vielseitigkeit und Budget in Einklang zu bringen. Das gelingt leichter mit einem Lieferanten, der weiß, wie hart institutionelle Geräte beansprucht werden. Fordern Sie ein Angebot an mit Altersgruppen, verfügbarer Fläche und Budget, und wir antworten mit einem kalkulierten Vorschlag.



