Eine Hantelbank beurteilt man zuerst nach ihrer Standfestigkeit unter Last, dann nach ihrem Verstellbereich und nach der Dichte der Polsterung. Eine instabile Bank begrenzt die Last, die ein Nutzer sicher bewegen kann, unabhängig von seinem Leistungsstand. Zusammen mit Langhantel und Rack bildet sie die Grundlage jeder Freihantelfläche.
Lässt man das Kleinzubehör, die Kurzhanteln und die Springseile beiseite, zeigt sich schnell: Die Bank ist eines der Geräte, um die herum eine Kraftfläche überhaupt erst aufgebaut wird. Reicht es aber, irgendeine Bank zu bestellen? Oder lohnt es sich, genau hinzusehen, was ein Modell vom anderen unterscheidet?
Bänke unterscheiden sich in weit mehr als der Länge. Verstellbarkeit, Schräg- und Negativverstellung, Beinfixierung und Zubehöraufnahmen, Rahmenquerschnitt und das Material des Bezugs verändern das Verhalten der Station vollständig, sobald sie auf einer stark frequentierten Fläche im Einsatz ist.
Braucht eine Einrichtung wirklich eigene Bänke?
Wenn Sie an dieser Position im Budget zweifeln, sollten Sie die Frage gleich zu Beginn klären. Die Bank trägt eine ganze Familie von Übungen: Druckübungen, Arm- und Rückenarbeit sowie Bauchtraining. Kaum ein Kraftprogramm lässt sich ohne sie umsetzen, und eine Fläche mit zu wenigen Bänken merkt das sofort zur Stoßzeit, wenn sich die Mitglieder vor den zwei vorhandenen anstellen.
Die Bank muss in zweierlei Hinsicht bequem sein: bequem für den Nutzer, weil Polster und Geometrie zu sehr unterschiedlichen Körpergrößen passen müssen, und bequem für den Betreiber, weil die Station bewegt, gereinigt und verstaut werden muss. Wo die Fläche knapp ist, lösen klapp- und stapelbare Ausführungen ein reales Problem.
Muskelgruppen und Banktypen
Profikataloge führen mehrere Grundformen: Flachbänke, Schräg- und Negativbänke, verstellbare Bänke sowie Spezialstationen wie die Scott-Curlbank oder die Rückenstreckerbank.
| Banktyp | Haupteinsatz | Hinweise für die gewerbliche Fläche |
|---|---|---|
| Flachbank | Bankdrücken mit Lang- und Kurzhantel, Rudern, sitzende Zusatzübungen | Das Arbeitspferd. Davon brauchen Sie mehr Einheiten als von allem anderen |
| Schräg- und Negativbank | Bauchtraining, Betonung der oberen und unteren Brust | Kleine Stellfläche; ein weiter Winkelbereich erhöht Schwierigkeit und Vielfalt |
| Verstellbare Bank | Rückenarbeit, Schulterdrücken, Kurzhanteln in mehreren Winkeln | Der vielseitigste Einzelkauf, wenn die Fläche begrenzt ist |
| Scott-Curlbank | Isolierte Armarbeit bei fixiertem Ellenbogen | Spezialstation, sinnvoll sobald die Grundausstattung steht |
| Rückenstreckerbank | Hintere Kette und unterer Rücken | Häufig in Reha und Athletik nachgefragt |
Das vollständige Sortiment finden Sie in der Kategorie Profi-Hantelbänke.
Gehen Sie vom Zweck der Anschaffung aus
Bevor Sie entscheiden, welche Bank am besten passt, legen Sie fest, wofür die Station da ist und wer sie nutzen wird. Eine Einrichtung, die nur eine leichte Unterstützung für Athletiktraining braucht, kauft ein anderes Gerät als ein Club, der eine ernsthafte Freihantelfläche aufbaut.
Gerade beim Krafttraining lohnt es sich, das Übungsrepertoire mitzudenken, das Sie programmieren wollen. Auch wenn es heute schmal ist, wird es sich wahrscheinlich erweitern, und in der Regel sollte es das auch. Berücksichtigen Sie das bei der Wahl des Zubehörs, denn eine Bank nachzurüsten, die dafür nie ausgelegt war, ist so gut wie nie möglich.
Wenn Sie die Fläche nicht auf feste Positionen beschränken wollen, sehen Sie sich Bänke mit verstellbarer Rückenlehne an. Erst sie machen eine Scott-Position und einen ganzen Bereich von Schrägwinkeln aus derselben Stellfläche heraus verfügbar, und das zählt, wenn jeder Quadratmeter der Fläche verplant ist.
Bauch- und Rumpftraining
Wo Rumpf- und Bauchtraining das Ziel ist, ist die einfachste Antwort die bereits genannte Schrägbank. Sie braucht wenig Platz und trägt eine große Bandbreite an Bewegungen. In Grenzen dient sie auch für einfachere Brust- und Rükenübungen, vor allem mit Kurzhanteln.
Achten Sie auf die Winkelverstellung. Ein weiter Neigungsbereich verändert unmittelbar die Schwierigkeit der Übungen, die darauf ausgeführt werden, und genau das erlaubt es, mit einer Station am selben Nachmittag einen Anfänger und ein erfahrenes Mitglied zu bedienen. Für anspruchsvollere Programme ist die voll verstellbare Bank die bessere Wahl.
Die Bankdrückstation
Eine Bankdrückstation auszulegen ist schwieriger als eine Sitzbank auszulegen. Es geht nicht nur um Verstellbarkeit und verfügbares Zubehör, sondern um die strukturelle Festigkeit der Station selbst. Sie muss den Nutzer und die beladene Langhantel zusammen tragen, und dieser Wert ist keiner, den man auf Kante rechnet. Lassen Sie eine Sicherheitsreserve, besonders wenn die Station den ganzen Tag im Einsatz steht.
Sehen Sie sich auch die Breite der Bank an. Beim Hanteltraining wiegt der Komfort der Station weit schwerer als bei Bauchübungen. Das Wort Komfort führt hier in die Irre: Breite und Härte des Polsters bestimmen die Stabilität des Schulterblatts und damit die Präzision der Bewegung und vor allem die Sicherheit des Nutzers. Ein zu weiches oder zu schmales Polster ist ein Sicherheitsproblem, keine Geschmacksfrage.
Wenn dieselbe Station verschiedene Muskelgruppen belasten soll, rechtfertigt sich die verstellbare Rückenlehne erneut. Training in mehreren Positionen verändert nicht nur, welche Körperbereiche belastet werden, sondern auch wie. Die verstellbare Hantelbank Bodytone FBC03 ist ein typisches Beispiel für dieses Format, die Scott-Curlbank Bodytone FBC02 für die Spezialstation.
Hantelablagen und Scheibenaufnahme
Wenn Sie eine Bankdrückstation auslegen, vergessen Sie die Ständer nicht, auf denen die Langhantel abgelegt wird, und die Dorne, an denen die Scheiben hängen. Man kann beides getrennt kaufen, aber da Sie es ohnehin brauchen, klären Sie es besser gleich mit.
Wo immer möglich sollten die Hantelablagen fest mit der Bank verbunden sein und nicht als separates Teil daneben stehen. Damit entfällt das Risiko, dass sich beide Elemente gegeneinander verschieben, und genau dieser Fehlerfall ist unter einer beladenen Stange der letzte, den man haben will. Bei der Scheibenaufnahme gilt: Eine Station mit ausreichend Dornen hält die Scheiben vom Boden fern. Auf einer gewerblichen Fläche ist das zugleich eine Frage der Ordnung, der Stolpergefahr und des Verschleißes, nicht nur der Optik.
Häufige Fragen
Welche Bank sollte ein Fitnessstudio zuerst kaufen?
Flachbänke, und zwar in Stückzahl, danach verstellbare Bänke. Spezialstationen wie Scott-Curlbank oder Rückenstreckerbank kommen sinnvollerweise dazu, sobald die Grundausstattung steht und die Flächenplanung fix ist.
Flachbank oder verstellbare Bank?
Die verstellbare Bank deckt aus einer Stellfläche heraus mehr Übungen ab und ist die bessere Antwort bei knapper Fläche. Die Flachbank ist beim schweren Drücken steifer und bildet die Basis einer Freihantelfläche. Die meisten Flächen brauchen beides.
Worauf kommt es bei einer Profibank am meisten an?
Zuerst auf die Standfestigkeit unter Last, dann auf den Verstellbereich, dann auf Dichte und Breite der Polsterung. Rahmenquerschnitt, Stellfläche und die Verfügbarkeit passender Hantelablagen folgen danach.
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Nennen Sie uns die Fläche, das Profil Ihrer Nutzer und die Übungen, die Sie programmieren wollen, und Sie erhalten eine Bank- und Rackspezifikation statt eines Katalogauszugs. Angebot anfordern und ein Berater geht sie mit Ihnen durch.
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