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Was man im Fitnessstudio nicht tun sollte: die häufigsten Anfängerfehler

by Michaël Galy / Donnerstag, 14 März 2024 / Published in Conseils d'aménagement
que ne pas faire À la salle de sport  les erreurs les plus courantes des dÉbutants

Jeder, auch der beste Sportler, hat einmal als Anfänger begonnen. Fehler am Anfang sind nichts Ungewöhnliches, denn die Umgebung ist neu und unbekannt. Je früher diese Fehler korrigiert oder wenigstens erkannt werden, desto früher zeigt sich Fortschritt. Für ein Studio, einen Hotel-Fitnessbereich oder einen Betriebssportraum ist diese Lernkurve nicht nur Sache des Mitglieds: Sie beeinflusst Verletzungsrisiko, Geräteverschleiß und die Dauer der Mitgliedschaft. Dieser Leitfaden nennt die häufigsten Anfängerfehler und was Betreiber dagegen tun können.

Auf dieser Seite

  • Was sollte man im Fitnessstudio nicht tun?
  • Welche Regeln gelten im Studio?
  • Die häufigsten Anfängerfehler
  • Wann sollte eine Einheit ausfallen?
  • Was Betreiber daraus mitnehmen
  • Häufige Fragen
  • Eine einsteigerfreundliche Fläche ausstatten
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Was sollte man im Fitnessstudio nicht tun?

Jedes Studio hat seine eigene Hausordnung, die die Nutzungsbedingungen und damit auch die unerwünschten Verhaltensweisen auflistet. Daneben gibt es ungeschriebene Regeln, die den Trainingskomfort deutlich verbessern und schneller zu Ergebnissen führen. Sorgen muss sich deswegen niemand: Diese Regeln lernt man mit der Zeit, und eine kurze, gut sichtbare Hausordnung am Eingang jeder Zone verkürzt diese Lernzeit erheblich.

Welche Regeln gelten im Studio?

Im Studio gilt zuerst der Grundsatz, sich so zu verhalten, dass andere Nutzer nicht gestört werden. Wie erwähnt hat jedes Haus seine eigene Ordnung, und es lohnt sich, sie vor dem ersten Besuch zu lesen, um zu wissen, was erlaubt ist und was nicht. In der Praxis enthalten diese Ordnungen vor allem Grundregeln guten Benehmens, es gibt also keinen Grund zur Sorge. Betreiber, die ihre Regeln kurz, sichtbar und zonenspezifisch halten, erreichen eine deutlich bessere Einhaltung als jene, die ein langes Dokument veröffentlichen, das niemand liest.

Die häufigsten Anfängerfehler

Wer im Studio oder in einer anderen Sportart angefangen hat, hat am Anfang Fehler gemacht, und das ist völlig normal. Trotzdem lohnt es sich, aus den Fehlern anderer zu lernen und wenigstens die grundlegenden zu vermeiden.

1. Ohne Trainingsplan trainieren

Einer der häufigsten Anfängerfehler ist das Training ohne gründliche Vorbereitung. Wer zur Einheit kommt, sollte bereits wissen, welche Übungen darin vorkommen. Ohne Plan muss jede Übung spontan erfunden werden.

Die Auswahl der Übungen verdient sorgfältige Überlegung, und die einzelnen Übungen sollten sinnvoll geordnet sein, damit einzelne Muskelgruppen nicht mehrfach hintereinander belastet werden. Während eines Satzes kann niemand gleichzeitig über den gesamten Ablauf, die Satzzahl und die Wiederholungen nachdenken.

Über die einzelne Einheit hinaus lohnt es sich, die gesamte Trainingswoche zu planen und festzulegen, an welchem Tag eine Muskelgruppe trainiert wird. So lassen sich die Übungen über die Einheiten hinweg optimal auswählen. Studios, die neuen Mitgliedern beim Einführungstermin einen einfachen schriftlichen Plan mitgeben, sehen diesen Fehler fast verschwinden.

2. Nur auf schwere Gewichte schauen

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Konzentration darauf, so viel Gewicht wie möglich zu bewegen. Die Laststeigerung ist selbstverständlich wichtig, doch Gewicht sollte nicht um jeden Preis hinzukommen.

  • Intensives Training bedeutet nicht nur schwere Lasten, sondern auch eine saubere Übungstechnik, die der Schlüssel zum Trainingsziel ist.

Technik meint die optimale Bewegungsbahn einer Übung, jene, die vollständige Arbeit und die bestmögliche Reizsetzung eines Muskels oder einer Muskelgruppe sichert.

Kraftübungen mit fehlerhafter Technik können unter anderem zu Folgendem führen:

  1. erhöhtes Verletzungsrisiko,
  2. verzögerter Fortschritt,
  3. stärkere Beschwerden in einzelnen Muskelgruppen.

Wenn ein Mitglied nicht weiß, wie eine Übung auszuführen ist, hilft klares Anleitungsmaterial, und die Betreuung auf der Fläche hilft noch mehr. Geräte mit geführter Bewegungsbahn unterstützen ebenfalls: Das ist einer der Gründe, warum ein Studio mit vielen Einsteigern neben dem Freihantelbereich in professionelle Kraftgeräte investiert.

3. Viel zu lange trainieren

Viele heben nicht nur zu schwer, sie trainieren auch zu lange. Im Krafttraining ist mehr und länger nicht immer besser. Während der Einheit wird der Körper nicht nur über die Muskulatur belastet, sondern auch über das Nervensystem.

Jede Übung fordert das Nervensystem, das Zeit zur Regeneration braucht. Ab einem bestimmten Punkt macht ein zu erschöpftes Nervensystem eine korrekte Ausführung unmöglich, und die Einheit wird deutlich weniger wirksam.

Nach einer gewissen Trainingsdauer steigt zudem das Verletzungsrisiko erheblich, was besser vermieden wird. Es geht dabei nicht allein um die Dauer, denn diese hängt von vielen Faktoren ab, etwa vom Bewegungstempo und von der Länge der Pausen.

Beachtung verdienen ebenso:

  • die Anzahl der Übungen,
  • die Sätze,
  • die Wiederholungen.

Optimal sind 5 bis 6 Übungen im Plan mit jeweils 3 bis 4 Sätzen. Diese Menge erlaubt es, die Muskulatur hart zu trainieren, ohne das Nervensystem zu überlasten.

4. Die richtige Technik ignorieren

Der grundlegende und wohl häufigste Fehler ist die fehlerhafte Ausführung. Es ist völlig normal, eine Übung anfangs nicht zu beherrschen, weil sie zum ersten Mal ausgeführt wird.

Schlechte Technik allein ist nicht besonders gefährlich, in Verbindung mit einer hohen Last wird sie jedoch zu einer der häufigsten Verletzungsursachen bei Anfängern. Deshalb sollte die saubere Technik so schnell wie möglich erlernt werden.

Eine Eingewöhnungsphase von 3 bis 4 Wochen ist sinnvoll. In dieser Zeit gewöhnt sich der Körper an neue Bewegungsmuster und es bleibt Raum, die richtige Ausführung zu lernen. Während dieser Phase sollte die Last deutlich reduziert sein, damit technische Fehler nicht zu Verletzungen führen. Für Betreiber ist genau das die Aufgabe eines strukturierten Einführungsprogramms.

5. Ständig reden oder aufs Handy schauen

Smartphones gehören heute zum Alltag. Während des Krafttrainings sollten Mitglieder sich davon jedoch so weit wie möglich abschirmen. Trainingszeit sollte handyfreie Zeit sein. Fortlaufende Benachrichtigungen lenken erheblich ab. Ein Anruf in der Pause kann diese deutlich verlängern, denn jeder kann in ein Gespräch geraten.

Eine verlängerte Pause wirkt sich auf den Energiestoffwechsel aus und kann den Charakter der Einheit verändern. Gelegentlich auf die Nachricht eines Freundes zu antworten ändert nichts, doch es sollte die Ausnahme bleiben. In einem gut besuchten Studio kommt ein Geräteargument hinzu: Ein Mitglied, das mit dem Handy auf einer Station sitzt, blockiert diese Station zur Stoßzeit für alle anderen.

Wann sollte eine Einheit ausfallen?

Manchmal ist es besser, das Training ausfallen zu lassen, was seltsam klingen mag, aber zutrifft. Fühlt sich ein Mitglied müde, ist das erwähnte Nervensystem wahrscheinlich überlastet. Unter diesen Bedingungen ist das Training deutlich weniger wirksam und das Verletzungsrisiko deutlich höher. Die Einheit ausfallen zu lassen ist dann die klar bessere Wahl.

Was Betreiber daraus mitnehmen

Die meisten Anfängerfehler lassen sich mit einem Einführungstermin, sichtbaren Regeln, Betreuung auf der Fläche und einem Layout vermeiden, das richtiges Verhalten zum einfachsten macht. Auch die Ausstattung spielt mit: genügend Stationen gegen Warteschlangen, eine klare Trennung von Freihantel- und Maschinenbereich, ein Aufwärmbereich mit Matten und Fitness-Zubehör in Reichweite sowie Cardiogeräte, die so stehen, dass Einsteiger nicht in die vollste Ecke gedrängt werden.

Häufige Fragen

Was sollten Mitglieder im Studio nicht tun?

Über die schriftliche Hausordnung hinaus: nicht ohne Plan trainieren, nicht Last auf Kosten der Technik jagen, keine Stationen mit dem Handy blockieren und andere Nutzer nicht stören.

Wie lange sollte eine Krafteinheit dauern?

Statt einer festen Dauer zählt das Volumen: etwa 5 bis 6 Übungen mit je 3 bis 4 Sätzen belasten die Muskulatur hart, ohne das Nervensystem zu überfordern.

Wie senkt ein Studio Anfängerverletzungen?

Mit einem strukturierten Einstieg über 3 bis 4 Wochen bei reduzierter Last, Betreuung auf der Fläche, kurzen zonenbezogenen Regeln und Maschinen mit geführter Bahn für alle, die die Technik noch lernen.

Eine einsteigerfreundliche Fläche ausstatten

Light In Fitness stattet Studios, Vereine, Hotels, Kommunen und Ausbildungszentren seit 2013 mit professionellen Fitnessgeräten aus. Nennen Sie uns Ihre Fläche und Ihr Mitgliederprofil, und wir schlagen ein Layout vor, das eine sichere Progression ab der ersten Einheit unterstützt. Angebot anfordern und Sie erhalten einen kalkulierten Vorschlag.

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Über Michaël Galy

Michaël Galy est fondateur et directeur de Light In Fitness, expert en équipements de fitness et musculation professionnels depuis 2013. Fort de plus de 15 ans d'expérience dans l'équipement sportif professionnel, il accompagne les salles de sport, box CrossFit, hôtels, collectivités et établissements de santé dans leurs projets d'aménagement fitness de A à Z. Consultant reconnu en France et en Europe, Michaël Galy a équipé plus de 2 500 clients professionnels. Il partage régulièrement son expertise sur les tendances fitness, les normes de sécurité et les meilleures pratiques d'aménagement des espaces sportifs professionnels.

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