Beschreibung
Der TRAINER Stepper und Fahrrad für Rollstuhlfahrer vereint eine Steppbewegung und eine Tretbewegung auf einer Outdoor-Station, vollständig nutzbar aus dem Rollstuhl heraus, ohne jeden Umsetzvorgang. Er kräftigt Beine und Gesäßmuskulatur, beansprucht Hüften, Oberschenkel und Bauchmuskeln und verbessert die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit. Mit dem Schwierigkeitsgrad einfach ist er als Einstieg und nicht als Herausforderung konzipiert – genau das braucht ein inklusiver Parcours an seinem Anfang. Der Preis beträgt 2.829,60 EUR zzgl. MwSt.
Dass kein Umsetzen erforderlich ist, entscheidet darüber, ob eine barrierefreie Station tatsächlich genutzt wird. Geräte, die das Verlassen des Rollstuhls verlangen, setzen voraus, dass Hilfe verfügbar ist – in einem unbeaufsichtigten öffentlichen Park ist sie das in der Regel nicht. Hier fährt die Nutzerin oder der Nutzer an die Station heran und trainiert aus dem Stuhl.
Technische Daten
| Referenz | TRAINER E39 Stepper und Fahrrad, rollstuhlgerecht |
| Stationen | Zwei, Steppen und Treten auf einem Rahmen |
| Maße (L x B x H) | 1400 x 520 x 1400 mm |
| Empfohlene Sicherheitszone | 440 x 352 cm |
| Maximales Nutzergewicht | 150 kg |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Barrierefreiheit | Vollständig aus dem Rollstuhl nutzbar, kein Umsetzen erforderlich |
| Konstruktion | Gestrahlter, feuerverzinkter Stahl mit doppelter Polyester-Pulverbeschichtung |
| Norm | EN 16630:2015-06, geprüft und zertifiziert durch TUV Rheinland |
| Farben | Gelb RAL 1018/7004, Graphit RAL 7016/9006, Orange RAL 2000/9006, Lime RAL 6018/9006; weitere Töne auf Anfrage |
| SKU | E39 |
| Preis | 2.829,60 EUR zzgl. MwSt. |
Einen barrierefreien Fitnessparcours planen
Die Station ist für städtische Parks und kommunale Fitnessflächen gedacht, die einen vollständigen, für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglichen Parcours anbieten wollen. Zwei Bedingungen entscheiden, ob dieser Anspruch vor Ort eingelöst wird. Die erste ist die Anfahrt: Der Weg zur Station muss fest, eben und durchgehend sein, ohne Stufe, ohne Bordsteinkante und ohne loses Kiesbankett, und es muss Rangierfläche geben, um sich zur Arbeitsposition auszurichten. Die zweite ist der Belag innerhalb der Sicherheitszone von 440 x 352 cm: stoßdämpfend nach EN 1177, auf die freie Fallhöhe bemessen und zugleich mit dem Rollstuhl befahrbar.
Weil die Station eine kardiovaskuläre und eine kräftigende Funktion für die untere Extremität verbindet, ist sie ein natürlicher Ausgangspunkt des Parcours und lässt sich gut mit Zug-, Druck- und Rotationsstationen für den Oberkörper kombinieren, sodass eine vollständige Einheit ohne Verlassen des Stuhls möglich ist. Verankert wird in Betonfundamenten, die auf den Baugrund bemessen sind – eine Baugrunduntersuchung vor der Bestellung ist daher ratsam.
Häufige Fragen
Ist ein Umsetzen aus dem Rollstuhl nötig?
Nein. Sowohl die Stepp- als auch die Tretfunktion werden direkt aus dem Stuhl genutzt – das macht die Station an einem unbeaufsichtigten öffentlichen Standort überhaupt erst tragfähig.
Können auch stehende Nutzer das Gerät verwenden?
Die Station ist um den Rollstuhlzugang herum konstruiert. In einem gemischten Parcours wird sie üblicherweise neben Stationen aufgestellt, die von stehenden Nutzern verwendet werden, damit die gesamte Anlage der gesamten Bevölkerung dient.
Welcher Belag ist erforderlich?
Ein stoßdämpfender Boden nach EN 1177 über die Sicherheitszone, bemessen auf die freie Fallhöhe und fest genug zum Befahren. Wir können den Belag im Rahmen der Projektstudie mit dem Gerät ausschreiben und liefern.
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