Kommerzielle Fitnessstudios, Hotelgyms, kommunale Sporthallen, Cross-Training-Boxen und Reha-Zentren beginnen alle mit derselben Frage: Welche Geräte gehören wirklich auf die Fläche? Professionelle Fitnessgeräte lassen sich in vier Familien gliedern: Cardio, Steckgewichtmaschinen, freie Gewichte und funktionelles Kleingerät. Jede Familie beantwortet einen anderen Trainingsbedarf, und keine ersetzt die andere. Dieser Beitrag geht die Kategorien durch, erklärt ihre Funktion und zeigt, wo tatsächlich Innovation stattfindet.
Welche Arten von Fitnessgeräten gibt es, und wozu dienen sie?
Die Ausstattung einer Trainingsfläche ist bewusst vielfältig, denn dieselbe Muskelgruppe lässt sich auf mehreren Wegen trainieren, und Ihre Mitglieder kommen mit unterschiedlichen Zielen. Allgemeine Kondition und Fettabbau erreichen Sie vor allem über Cardiotraining; der gezielte Aufbau einer einzelnen Muskelgruppe verlangt Widerstandsgeräte. In der Praxis kombinieren die meisten Nutzer beides, weshalb die Aufteilung der Fläche wichtiger ist als jedes einzelne Gerät.
In einer gewerblichen Anlage gilt ein Filter vor allen anderen: Das Gerät muss den Dauerbetrieb durch Menschen aushalten, denen nie jemand die Bedienung erklärt hat. Innengeräte für Studios, Hotels und öffentliche Einrichtungen werden nach EN ISO 20957-1 Klasse S gebaut und geprüft. Was darunter liegt, gehört ins private Wohnzimmer und nicht auf eine Fläche, für die Beiträge gezahlt werden.
Die verbreitetsten Cardiogeräte
Cardiogeräte ermöglichen Ganzkörperarbeit bei mittlerer bis hoher Intensität. Sie dienen als Aufwärmen vor dem Krafttraining oder als eigenständige Einheit: Sie verbessern die Grundlagenausdauer, unterstützen den Fettabbau und schonen bei gelenkfreundlichen Modellen die Gelenke.
- Laufbänder: die klassische erste Anschaffung; sie fehlen in keinem professionellen Studio und sammeln mehr Betriebsstunden als jedes andere Gerät.
- Ergometer und Indoor Bikes: aufrecht oder liegend halten sie Ihre Mitglieder im Training, wenn das Wetter das Radfahren im Freien ausschließt, und sind der einfachste Einstieg für untrainierte oder ältere Nutzer.
- Crosstrainer: eine Ganzkörperbewegung, bei der die Arme mitarbeiten statt mitzulaufen, ohne Stoßbelastung für Sprunggelenke und Knie. Sehen Sie sich unser Sortiment an professionellen Crosstrainern an.
- Rudergeräte: Der Ruderzug bindet Beine, Rumpf und Rücken in einer einzigen Bewegung ein, ohne die Gelenke zu belasten.
Ein vollständiges Bild davon, was eine Cardiozone braucht, gewinnen Sie schneller über den Katalog eines Herstellers von professionellen Cardiogeräten als über eine allgemeine Aufzählung.
Arten von Kraftgeräten
Kraftgeräte dienen dem Aufbau einer ausgewählten Muskelgruppe. Gearbeitet wird gegen eine Last, und die Übung selbst beruht auf Wiederholungen einer kontrollierten Bewegung. Auf einer gewerblichen Fläche nehmen Steckgewichtmaschinen die Einsteiger und die Stoßzeiten auf, freie Gewichte die erfahrenen Mitglieder.
- Multistationen: komplette Einheiten, an denen ein Mitglied eine fordernde Einheit für Arme, Beine, Rücken und Brust absolviert, ohne den Platz zu wechseln.
- Smith Machines: die klassische geführte Langhantel, die Kniebeugen und Drückbewegungen unter Last auf fester Bahn erlaubt.
- Hantelbänke: flach, schräg oder negativ und mit Beinauflage, bringen sie den Körper unter Last in eine sichere Position und tragen fast die gesamte Freihantelarbeit.
- Langhanteln und Kurzhanteln: die Last selbst, einsetzbar über ein sehr breites Übungsspektrum und die flächeneffizienteste Investition pro Mitglied.
Studios, in denen der Trainingsfortschritt für jedes Mitglied lesbar bleiben soll, bauen den Kern der Kraftzone meist aus Steckgewichtmaschinen auf und ordnen die freien Gewichte darum an.
Innovative Sportgeräte
Auf dem Markt sind zahlreiche Hersteller aktiv, die sich in Spezialisierung, Sortimentsbreite und Verarbeitungsqualität unterscheiden. Innovation konzentriert sich allerdings auf weniger Stellen, als die Werbung vermuten lässt, und das sollte man offen sagen: Die Fortschritte der letzten Jahre betreffen Vernetzung und Materialien, nicht die Biomechanik der Bewegungen. Eine Kniebeuge bleibt eine Kniebeuge.
Eine Linie verdient eine eigene Erwähnung: die ökologische Gerätereihe von Light In Fitness, die die vom Nutzer erzeugte Energie aufnimmt und in die eigene Stromversorgung des Geräts zurückführt. Überschüssige Energie lässt sich an andere Verbraucher im Studio weiterleiten, etwa Kühlgeräte, Bildschirme oder die Musikanlage. Das senkt die Energiekosten und macht einen Teil der Fläche energetisch eigenständig.
Die Reihe umfasst elektrische Laufbänder, Ergometer, Crosstrainer sowie Multifunktionsgeräte, die Crosstrainer, Fahrrad und Stepper in einem Rahmen vereinen. Solche Geräte finden sich heute vor allem in Premiumclubs, doch die Richtung, in die sich die Branche insgesamt bewegt, ist deutlich genug.
Häufige Fragen
Worin unterscheiden sich Klasse S und Klasse H?
EN ISO 20957-1 Klasse S umfasst Geräte für den Studio- und Gewerbebetrieb: unbeaufsichtigte Nutzer, lange tägliche Laufzeiten, höhere Anforderungen an die Konstruktion. Klasse H steht für die private Nutzung. Alles, was in einem Studio, einem Hotel oder einer öffentlichen Einrichtung aufgestellt wird, sollte Klasse S sein; Klasse H auf einer gewerblichen Fläche ist keine Ersparnis, sondern eine Haftungsfrage.
Welche Geräte schafft ein kleines Studio zuerst an?
Die übliche Reihenfolge ist ein kleiner Cardioblock, eine Multistation oder ein kompakter Satz Steckgewichtmaschinen, zwei Bänke und ein Kurzhantelrack. Damit decken Sie jedes Mitgliederprofil auf kleinster Fläche ab. Die genaue Mischung hängt von Ihrer Quadratmeterzahl, der lichten Höhe und Ihrer Mitgliederstruktur ab, und genau dafür gibt es eine Flächenplanung.
Ersetzen Crosstrainer die Laufbänder?
Nein. Die Ziele überschneiden sich, die Zielgruppen nicht. Laufbänder bleiben in den meisten Studios das am stärksten nachgefragte Gerät; Crosstrainer fangen die Mitglieder auf, die wiederholte Stoßbelastung nicht vertragen oder nicht vertragen sollen. Wer nur eines von beiden anbietet, verliert einen Teil seiner Mitglieder.
Lohnen sich energieerzeugende Cardiogeräte?
Das hängt von den Nutzungsstunden ab. Die zurückgewonnene Energie ist proportional zur Zeit, in der die Geräte tatsächlich laufen. Das Argument ist deshalb in Studios mit langen Öffnungszeiten und hoher Auslastung am stärksten und in einem Hotelgym, das täglich nur wenige Stunden genutzt wird, am schwächsten.
Ihre Geräteliste planen
Die Auswahl von Fitnessgeräten besteht weniger darin, Lieblingsmaschinen zu benennen, als darin, vier Gerätefamilien auf die Mitglieder abzustimmen, die Sie tatsächlich haben, und auf die Fläche, die Ihnen tatsächlich zur Verfügung steht. Senden Sie uns Ihre Quadratmeter, die lichte Höhe und Ihr Mitgliederprofil, und Sie erhalten von uns eine Flächenplanung und ein detailliertes Angebot mit Geräten der Klasse S.
Fordern Sie ein kostenloses Angebot an und unser Team stellt die Geräteliste gemeinsam mit Ihnen zusammen.



