Federwippgeräte sind die am einfachsten zu errichtende Spielplatzfamilie: nur 0,4 bis 0,7 m Gründung und eine geringe freie Fallhöhe, woraus sich die niedrigste Anforderung an den stoßdämpfenden Boden im gesamten Programm ergibt. Genau das macht sie zur natürlichen Ergänzung eines bestehenden Spielplatzes, denn sie lassen sich einbauen, ohne den vorhandenen Belag zu erneuern. Die 24 Modelle decken 3 bis 14 Jahre ab.
Drei Formate, drei Einsatzfälle
| Format | Was es bringt | Typische Situation |
|---|---|---|
| Einsitzer | Einzelspiel, minimale Stellfläche | Punktuelle Ergänzung, kleiner Platz |
| Zweisitzer | Zwei Kinder gegenüber, gemeinsames Spiel | Quartiersspielplatz, Wohnanlage |
| Große Gruppenwippe | Mehrere Kinder zugleich, prägendes Gerät | Kommunaler Park, Freizeitanlage |
Die Gondel-Wippe steht für das Gruppenformat: eine große Schwingwippe mit acht wartungsfreien Metall-Gummi-Gelenken bei einer freien Fallhöhe von 1,0 m. Am anderen Ende des Programms arbeitet die kompakte Labyrinth-Federwippe mit zwei Gelenken.
Formen, die dem Spielplatz Gesicht geben
Das Motiv ist nicht bloß Dekor: Es gibt einem kleinen Spielplatz eine Identität, der sich keine große Anlage leisten kann. Zum Programm gehören die runde, kräftig gefärbte Ballon-Federwippe, das Surfbrett, die farbig gestaltete Tube-Federwippe und das Labyrinth. Auf einem Quartiersplatz ist die Federwippe meist das Gerät, das Kinder wiedererkennen und beim Namen nennen.
Warum der Wartungsaufwand so gering ist
Die Metall-Gummi-Gelenke brauchen weder Schmierung noch Nachstellen: Die Instandhaltung beschränkt sich auf die von EN 1176 vorgesehene wiederkehrende Inspektion und die Kontrolle der Befestigungen. Auf einem Spielplatz, den ein ohnehin ausgelasteter Bauhof betreut, wiegt dieses Kriterium so schwer wie der Anschaffungspreis.
In einen bestehenden Spielplatz integrieren
Hier spielt diese Familie ihren Vorteil aus. Ein Spielplatz mit einer Anlage für 5 bis 14 Jahre lässt die Altersgruppe 3 bis 5 Jahre oft leer ausgehen. Ein oder zwei Federwippgeräte schließen diese Lücke mit begrenztem Tiefbauaufwand, während eine Seilpyramide oder ein Spielhaus auf Stelzen den Fallschutzboden auf einer weit größeren Fläche erneuern würde. Für die Kleinsten ergänzen Sie Schaukeln, die einzige Familie, die 0 bis 14 Jahre abdeckt.
Spielplatzgeräte für Kinder fallen unter EN 1176-1, der darunter liegende stoßdämpfende Boden unter EN 1177. Das sind zwei getrennte Anforderungen und nie gegeneinander austauschbar; ebenso wird ein Kindergerät nie nach der Norm für Outdoor-Fitness für Erwachsene ausgeschrieben.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter?
Die Modelle des Programms sind für 3 bis 14 Jahre deklariert. Für jüngere Kinder decken Schaukeln den Bereich 0 bis 14 Jahre ab.
Lässt sich eine Federwippe ohne neuen Boden ergänzen?
Das ist die Familie, bei der es am häufigsten geht: geringe freie Fallhöhe und Gründung von 0,4 bis 0,7 m. Der Sicherheitsbereich ist dennoch einzuhalten und im Aufstellplan dargestellt.
Welche Instandhaltung ist einzuplanen?
Die Metall-Gummi-Gelenke sind wartungsfrei. Es bleiben die wiederkehrende Inspektion nach EN 1176 und die Kontrolle der Befestigungen.
Wie viele Kinder gleichzeitig?
Eines bei den Einsitzern, zwei bei den Zweisitzern gegenüber, mehrere bei den großen Gruppenwippen wie der Gondel mit ihren acht Gelenken.
Welche Gründungstiefe?
0,4 bis 0,7 m je nach Modell, der niedrigste Wert aller Spielplatzfamilien.
Ihre Ergänzung planen
Sehen Sie das gesamte Programm der Federwippgeräte. Diese Modelle werden auf Anfrage angeboten: Senden Sie uns den Plan des bestehenden Spielplatzes, die abzudeckenden Altersgruppen und den vorhandenen Belag; Sie erhalten eine Aufstellplanung mit eingezeichneten Sicherheitsbereichen. Angebot anfordern und wir arbeiten auf Ihrem Lageplan.
Sources et références
- Décret n° 96-1136 du 18 décembre 1996 – prescriptions de sécurité relatives aux aires collectives de jeux (Légifrance)
- NF EN 1176-1 – Équipements et sols d’aires de jeux, partie 1 : exigences de sécurité et méthodes d’essai générales (AFNOR)
- NF EN 1177 – revêtements de surface amortissants : détermination de la hauteur de chute critique (AFNOR)



