Ein Spielplatz im Freien gehört zu den wenigen öffentlichen Anlagen, die ein zweijähriges und ein zwölfjähriges Kind auf derselben Fläche, zur selben Zeit und unter derselben Verantwortung bedienen müssen. Für eine Kommune, eine Schule, einen Campingplatz oder einen Wohnungsbauträger lautet die Frage deshalb nicht, welches Gerät am ansprechendsten aussieht, sondern welche Kombination die gesamte Altersspanne abdeckt und dabei die EN 1176-1 für die Geräte und die EN 1177 für den fallgedämpften Bodenbelag einhält.
Zuerst die gesamte Altersspanne abdecken
Ein Spielplatz muss ein ausreichend breites Angebot bereitstellen, um den Interessen und den Fähigkeiten jedes Kindes gerecht zu werden. In der Praxis heißt das einfache, niedrige Geräte für die Jüngsten und anspruchsvollere Strukturen für ältere Kinder, die eine Herausforderung suchen. Eine Anlage, die nur auf eine Altersgruppe zugeschnitten ist, leert sich schnell, weil die Kleinen sie nicht sicher nutzen können oder die Älteren binnen einer Saison das Interesse verlieren.
Die zweite Anforderung ist die Vielfalt der Tätigkeiten. Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren und Laufen sind unterschiedliche motorische Fähigkeiten, und ein Spielplatz, der nur eine davon abdeckt, bleibt deutlich hinter seiner Fläche zurück. Unser Sortiment an Spielplatzgeräten ist genau danach gegliedert, von Spieltürmen über Seilspielanlagen bis zu Federwippgeräten.
Multisportfelder: die Ebene des Mannschaftssports
Multisportfelder sind die naheliegende Antwort für Anlagen, die mehrere Sportarten auf einer Fläche unterbringen müssen, in der Regel Basketball, Volleyball und Fußball. Kinder spielen im Team, entwickeln dabei ihre athletischen Fähigkeiten und die Anlage bleibt bis ins Jugendalter attraktiv.
Für eine Kommune oder einen Campingplatz ist ein modulares Multisportfeld häufig das Element, das aus einem reinen Kinderspielplatz eine Anlage für das gesamte Gelände macht.
Spielgeräte, Schaukeln, Rutschen und Klettern
Neben den Sportflächen vereint ein Spielplatz üblicherweise Kletterstrukturen, Schaukeln, Rutschen und Holzspielgeräte. Diese Elemente fördern Motorik, Koordination und Gleichgewicht, und genau deshalb werden sie für die jüngeren Altersgruppen geplant und nicht wegen ihrer Wirkung.
Wo Klettern im Vordergrund steht, erlauben Kletterwände und spezielle Strukturen sicheres Klettern und bauen Kraft und Beweglichkeit auf. Manche Betreiber ergänzen zusätzlich aufblasbare Spielgeräte für Veranstaltungen und die Hochsaison, was eine weitere Art von Aktivität bringt, ohne die feste Anlage zu verändern.
Für Anlagen, die Trainingsgeräte im Maßstab von Kindern und nicht von Erwachsenen wollen, deckt das Sortiment Outdoor-Fitness für Kinder Balance-, Kraft- und Cardiostationen für diese Nutzergruppe ab.
Der Bodenbelag: der Teil, der die Haftung trägt
Die Geräte sind nur die Hälfte eines normgerechten Spielplatzes. Der fallgedämpfte Bodenbelag bestimmt, welche freie Fallhöhe je Gerät zulässig ist, und er wird nach EN 1177 beurteilt, nicht nach der Gerätenorm. Ob Holzhackschnitzel, Gummifliesen oder ein Fallschutzbelag gewählt werden, ergibt sich aus den Geräten und den Fallhöhen, die sie erzeugen.
Rasen- oder Kunstrasenflächen haben ebenfalls ihren Platz, allerdings als Fläche für freies Spiel und nicht als Fallschutz. Beide Funktionen sind getrennt und werden getrennt geplant.
Ausstattung und Komfort der Begleitpersonen
Schließlich wird ein Spielplatz von Erwachsenen ebenso genutzt wie von Kindern. Bänke, Picknicktische und öffentliche Toiletten sorgen dafür, dass Familien bleiben statt vorbeizugehen, und sie erhöhen die tatsächliche Nutzung der Geräte stärker als ein zusätzliches Spielgerät.
Häufige Fragen
Welche Norm gilt für Kinderspielgeräte im Freien?
Die EN 1176-1 regelt die Spielgeräte selbst, die EN 1177 den fallgedämpften Bodenbelag darunter. Beide werden für eine normgerechte Anlage benötigt.
Kann ein Multisportfeld einen Spielplatz ersetzen?
Nein. Das Feld bedient Mannschaftsspiele etwa ab dem Grundschulalter, die Spielgeräte dagegen die motorische Entwicklung der Jüngeren. Beides sind ergänzende Ebenen derselben Anlage.
Wie wird der Bodenbelag gewählt?
Der Belag ergibt sich aus der freien Fallhöhe der geplanten Geräte: Zuerst werden die Strukturen festgelegt, danach wird die Fläche nach EN 1177 dimensioniert.
Was macht einen Spielplatz langlebig?
Eine Mischung, die mehrere Altersgruppen und mehrere motorische Fähigkeiten abdeckt, ein richtig dimensionierter Fallschutz und genug Ausstattung, damit Begleitpersonen bleiben.
Ihren Spielplatz planen
Ein Spielplatz wird von seinen Nutzern her geplant: die Altersgruppen, die er bedienen soll, die verfügbare Aufsicht, die tatsächliche Fläche und der Unterhalt, den Sie leisten können. Senden Sie uns den Lageplan und die vorgesehenen Altersgruppen, wir antworten mit einer normgerechten und kalkulierten Planung. Angebot anfordern.
Réalisations documentées
- Cage street workout ultime, Carcassonne – armee francaise
- Cage street workout ultime, Tahiti – armee francaise, Polynesie
- Cage SP Max, centre EPIDE de Combree – etablissement public d insertion
- Cage SP Max, lycee Saint-Benigne de Dijon – etablissement scolaire
Sources et références
- Décret n° 96-1136 du 18 décembre 1996 – prescriptions de sécurité relatives aux aires collectives de jeux (Légifrance)
- NF EN 1176-1 – Équipements et sols d’aires de jeux, partie 1 : exigences de sécurité et méthodes d’essai générales (AFNOR)
- NF EN 1177 – revêtements de surface amortissants : détermination de la hauteur de chute critique (AFNOR)
- NF EN 16630 – modules fixes d’entraînement physique de plein air : exigences de sécurité et méthodes d’essai (AFNOR)



