Ein Pumptrack ist ein geschlossener Rundkurs aus Wellen und überhöhten Kurven, der ohne Treten befahren wird: Die Fahrer erzeugen Geschwindigkeit, indem sie das Gelände mit dem eigenen Körpergewicht pumpen. Er funktioniert mit BMX und Mountainbike, Skateboard, Inlineskates und Roller und gehört damit zu den wenigen Außenanlagen, die ein sechsjähriges Kind und einen Jugendlichen auf derselben Fläche bedienen. Der modulare Pumptrack überträgt dieses Prinzip in einen Bausatz vorgefertigter Elemente, die auf einem vorbereiteten Untergrund verschraubt werden – drinnen wie draußen, ohne dauerhafte Erdbauarbeiten.
Für wen ein modularer Pumptrack geeignet ist
Kommunen, die eine Sportfläche für Jugendliche schaffen, Campingplätze und Ferienanlagen mit Bedarf an einem Angebot ohne Betreuungsaufwand, Schulen, Vereine, Einkaufszentren und Veranstalter, die eine temporäre Attraktion brauchen. Da die Module demontierbar sind, lässt sich derselbe Kurs umbauen, erweitern oder verlagern – was ein fest gegossener Beton- oder Asphaltkurs nicht kann. Die Baureihe finden Sie in der Kategorie modulare Pumptracks.
Konstruktion und Werkstoffe
Die Module bestehen aus GFK, glasfaserverstärktem Polyester. Der Werkstoff wurde aus konkreten Gründen gewählt: Er behält seine Form unter wiederholter Schlagbelastung, verrottet und korrodiert nicht und nimmt eine eingeformte Reibfläche auf, die Rädern und Reifen Grip gibt und zugleich Schürfverletzungen bei Stürzen begrenzt. Die Elemente werden mit Verbindungsplatten und Ankerdübeln aneinandergesetzt, sodass ein Layout ohne Spezialgerät montiert, geöffnet und neu zusammengestellt werden kann.
Keiner der verwendeten Werkstoffe erfordert eine besondere Behandlung bei der Entsorgung.
Technische Daten
| Größtes Element | 2000 x 1300 x 900 mm |
|---|---|
| Schwerstes Element | 65 kg |
| Aufprallbereich | Stoßdämpfender Fallschutzboden rund um den Kurs erforderlich |
| Ersatzteilverfügbarkeit | 10 Jahre |
| Verschraubung | JS-500 behandelt oder Edelstahl |
Die 65 kg des schwersten Elements bestimmen das Handhabungsverfahren: Zwei Personen können ein Modul setzen, ein komplettes Layout bleibt jedoch eine Anlieferung, die eine befahrbare Zufahrt zum Standort voraussetzt.
Bodenbelag und Aufprallbereich
Ein Pumptrack wird nicht auf gewachsenem Boden aufgestellt. Er braucht einen ebenen, tragfähigen Unterbau und einen Aufprallbereich rund um die Fahrlinie. Sind Kinder die vorgesehene Nutzergruppe, gilt für den stoßdämpfenden Fallschutzboden die Norm EN 1177, während das Spielgerät selbst unter EN 1176-1 fällt. Das sind zwei getrennte Normen und sie sind nicht austauschbar: Ein Anbieter, der nur eine davon nennt, hat die Anlage nicht vollständig spezifiziert. Unsere Baureihen Fallschutzböden und Outdoor-Sportboden decken sowohl die Sicherheitsfläche als auch die umliegenden Verkehrsflächen ab.
Wartung
GFK braucht keinen Anstrich, keine Lasur und keine saisonale Behandlung, und die Oberfläche lässt sich abwaschen und desinfizieren – ein Grund dafür, dass solche Kurse in Hallen und gemeinschaftlich genutzten Anlagen häufig sind. Was bleibt, ist die Kontrolle: Verschraubungen, Verbindungsplatten, Oberflächenzustand und Aufprallbereich. Verdichten Sie den Prüfplan bei starker Nutzung oder unbeaufsichtigten Standorten, und geben Sie den Kurs erst frei, wenn Montage oder Wartung abgeschlossen sind.
Häufige Fragen
Lässt sich ein modularer Pumptrack in der Halle aufbauen?
Ja. Die Module eignen sich für Hallen ebenso wie für Außenstandorte, sofern der Unterbau eben und tragfähig ist und der Aufprallbereich in beiden Fällen gleich behandelt wird.
Wie lange dauert die Montage?
Das hängt von der Modulzahl und der Zugänglichkeit des Standorts ab und wird je Projekt kalkuliert. Das System selbst ist einfach: Verbindungsplatten und Ankerdübel, kein Spezialgewerk erforderlich.
Kann das Layout später geändert werden?
Ja, das ist der wesentliche Vorteil gegenüber einem fest gebauten Kurs. Module lassen sich umstellen, ergänzen oder an einen anderen Standort verlegen.
Für welche Altersgruppen ist er geeignet?
Ein Pumptrack deckt eine sehr breite Altersspanne ab, vom kleinen Kind auf dem Roller bis zum erwachsenen Fahrer. Die Zielgruppe sollte vor dem Entwurf feststehen, denn sie bestimmt die Modulauswahl und die Größe des Aufprallbereichs.
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