Beschreibung
Spider Arches ist eine Seilkletterstruktur aus drei feuerverzinkten Stahlbögen mit 168,3 mm Durchmesser, die am Scheitel verbunden und mit einem gespannten Raumnetz gefüllt sind. Das Klettervolumen ist das Netz selbst – viele Kinder können die Struktur gleichzeitig nutzen, ohne die Warteschlangen, die eine einzelne Leiter oder Rutsche erzeugt.
Im Zentrum des Volumens verläuft ein rautenförmiger Seilblock vom Boden bis zum Scheitel, erreichbar über drei dreieckige Einstiegsnetze an der Basis. Ein horizontales Netz teilt die Raute auf 1,9 m und dient als Zwischendeck aus Seilen sowie als Barriere gegen Stürze aus dem oberen Teil der Struktur. Auf 2,7 m ist eine verstärkte Gummimatte von 9 mm Stärke montiert. Drei Seilsitze aus dichtem Netz mit einer Maschenweite von höchstens 120 x 120 mm sitzen im oberen Bereich, und drei Kletterseile, eine Strickleiter und eine geneigte Seilwand führen zum Zwischendeck.
Technische Daten
| Struktur | Drei feuerverzinkte Stahlbögen, 168,3 mm Durchmesser, am Scheitel verbunden |
| Netz | Gespanntes Raumnetz, geflochtenes und verklebtes Polyamidseil |
| Seildurchmesser | 18 mm, verstärkende Litzen aus verzinktem Stahl |
| Seilsitze | Drei, dichtes Netz, Maschenweite maximal 120 x 120 mm |
| Zwischendeck aus Seilen | 1,9 m über dem Boden |
| Obere Matte | Verstärktes Gummi, 9 mm, montiert auf 2,7 m |
| Zugänge | Drei dreieckige Einstiegsnetze, drei Kletterseile, Strickleiter, geneigte Seilwand |
| Netzspannung | Feuerverzinkte Spannschlösser, nachstellbar |
| Verbinder | Kunststoff und Aluminium |
| Fundamente | Stahlbetonfundamente |
| Referenz | LIF-24933 |
| Preis | Preis auf Anfrage: detailliertes Angebot innerhalb von 24 Werkstunden. |
Wo diese Struktur ihren Platz verdient
Eine Netzstruktur passt zu Standorten, deren Ausschreibung hohe Kapazität auf kompakter Fläche verlangt: Schulgelände, Wohnanlagen, Campingplätze und kommunale Parks. Das Klettern auf einem gespannten Netz begrenzt sich selbst, denn ein Kind klettert nur so hoch, wie der eigene Griff es trägt, und das Zwischennetz auf 1,9 m unterbricht die Falllinie durch die Mitte des Volumens.
Spielplatzgeräte werden nach EN 1176-1 installiert und inspiziert, der Fallschutzboden nach EN 1177. Die freie Fallhöhe der fertigen Struktur bestimmt die kritische Fallhöhe, auf die der Boden geprüft sein muss; der Belag wird daher spezifiziert, sobald Gerät und Ausrichtung feststehen. Die nachstellbaren Spannschlösser erlauben es, die Netzspannung bei der Jahresinspektion neu einzustellen – die wichtigste Wartungsmaßnahme an einer Seilstruktur.
Häufig gestellte Fragen
Welche Sicherheitsfläche ist einzuplanen?
Der Aufprallbereich wird mit der Aufstellzeichnung für Ihren Standort ausgegeben. Er folgt der endgültigen Position der drei Bögen und der gemessenen freien Fallhöhe – wir bestätigen ihn anhand Ihres Plans, statt eine generische Zahl zu veröffentlichen.
Müssen die Seile nachgespannt werden?
Ja. Das Raumnetz wird mit feuerverzinkten, dafür ausgelegten Spannschlössern gespannt, und die Spannung wird bei der periodischen Inspektion nach EN 1176-1 geprüft.
Ist die Struktur für die unbeaufsichtigte öffentliche Nutzung geeignet?
Sie ist für die dauerhafte Installation auf öffentlichen Spielplätzen konzipiert. Eine Zugangskontrolle ist nicht erforderlich, doch der Betreiber bleibt für die routinemäßigen, operativen und jährlichen Inspektionen nach EN 1176-1 verantwortlich.
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