Beschreibung
Die Seilspielanlage Nr. 47 verbindet drei eigenständige Seiltürme mit einem zentralen, trichterförmigen Flechtnetz. Kinder wechseln in der Höhe von Turm zu Turm, ohne zum Boden zurückzukehren — und genau das macht aus drei getrennten Strukturen einen durchgehenden sozialen Raum.
Das Trichternetz in der Mitte
Das zentrale Modul ist ein zu einem Trichter geformtes Flechtnetz. Es ist der Treffpunkt: Kinder laufen aus drei Richtungen darin zusammen, und seine Form bedeutet, dass mehrere Nutzer zugleich von derselben Fläche getragen werden und die Bewegungen der anderen spüren. Sehr wenige Spielgeräte schaffen einen solchen gemeinsamen körperlichen Raum, und genau deshalb liest sich diese Anlage als soziale Struktur und nicht als Hindernisparcours.
- Drei Seilturmstrukturen
- Zentrales geflochtenes Trichternetz als Verbindungsmodul
- Hängende Übergänge zwischen den drei Türmen
Was die Anlage entwickelt
Klettern, das Queren hängender Stege und die Fortbewegung über Netz stellen jeweils andere Anforderungen an Gleichgewicht, motorische Koordination und räumliche Orientierung. Weil die Route eine Schleife und keine Hin-und-zurück-Strecke ist, wiederholen Kinder diese Bewegungen in einer Spielzeit viele Male, ohne dazu aufgefordert zu werden.
Materialien
Feuerverzinkter und pulverbeschichteter Stahlrahmen. Seile aus 18 mm Polyamid, geflochten und ummantelt, zusammengefügt mit Verbindern aus Aluminium und Edelstahl. Witterungsbeständige Zierelemente aus Kunststoff. Betonfundamente in 0,8 m Tiefe.
Fallschutzboden
Die freie Fallhöhe beträgt 2,0 m, weshalb der Aufprallbereich einen stoßdämpfenden Belag verlangt, der nach EN 1177 auf eine kritische Fallhöhe von mindestens 2,0 m geprüft ist — über den gesamten Sicherheitsbereich von 18,9 x 18,2 m. Die Struktur selbst ist nach EN 1176-1:2017-12 durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle zertifiziert; EN 1176-1 gilt für das Gerät, EN 1177 für den Belag darunter.
Technische Daten
| Referenz | LIF-KZ47-1147 |
|---|---|
| Maße (L x B x H) | 15,1 x 14,8 x 4,1 m |
| Altersgruppe | 5 bis 14 Jahre |
| Freie Fallhöhe | 2,0 m |
| Sicherheitsbereich | Mindestens 18,9 x 18,2 m |
| Fundamenttiefe | 0,8 m, Betonfundamente |
| Rahmen | Feuerverzinkter Stahl, pulverbeschichtet |
| Ausführung | 18 mm geflochtenes und ummanteltes Polyamidseil; Verbinder aus Aluminium und Edelstahl; witterungsbeständige Kunststoffzierteile |
| Norm Gerät | EN 1176-1:2017-12, unabhängig zertifiziert |
| Norm Fallschutzboden | EN 1177, kritische Fallhöhe mindestens 2,0 m |
| Preis | Preis auf Anfrage: detailliertes Angebot innerhalb von 24 Werkstunden |
Häufige Fragen
Können Kinder im Trichternetz stecken bleiben?
Nein. Die Geometrie ist Teil der zertifizierten Konstruktion und wird von der Zertifizierungsstelle gegen die Fänganforderungen der EN 1176-1 geprüft — einschließlich Kopf-, Hals- und Fingerfang.
Warum beträgt die Fallhöhe bei einer 4,1 m hohen Struktur nur 2,0 m?
Weil die Übergänge und das Trichternetz unterhalb der Turmspitzen liegen und die Türme selbst umschlossen sind. Die freie Fallhöhe misst die Strecke, die ein Kind tatsächlich bis zum Boden fallen könnte, nicht die Höhe des Rahmens.
Verhält sich ummanteltes Seil anders als blankes Flechtseil?
Der Mantel legt eine äußere Verschleißschicht über das Geflecht, sodass der Oberflächenabrieb von einer ersetzbaren Außenlage aufgenommen wird und nicht von den tragenden Litzen.
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